Vielseitige Projekte aus der Praxis

Die Schüler*innen und Student*innen der Schulen für Sozialbetreuungsberufe des Diakoniewerks absolvieren während ihrer Ausbildung zahlreiche Praktika und lernen dabei verschiedenste Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich kennen. Um ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen, führen sie auch ein Projekt in einer dieser Praktikastellen durch, das sie anschließend in ihrer Schule präsentieren. Diese Projekte zeigen nicht nur die Vielseitigkeit der Ausbildungen und die unterschiedlichen Interessen, die die Schüler*innen und Student*innen mit einbringen, sondern sind für viele auch zukunftsweisend für ihre weitere Berufslaufbahn. 

Kunstprojekt - Der Mensch

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Gemeinsam mit den Gästen der Tagesbetreuung Gnigl erarbeitete Maria Loibl ein Kunstprojekt. Dieses forderte und förderte die Senior*innen mit beginnender Demenz in vielerlei Hinsicht. Das Ergebnis waren einzigartige Plastiken, die anschließend bei einer Vernissage auch den Angehörigen präsentiert wurden. Erfahren Sie hier mehr zum Projekt. 

Seniorin präsentiert stolz die von ihr gefertigte Plastik

Wenn Generationen sich begegnen

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Ein generationenverbindendes Projekt führte Iris Perner im Lungau durch. Sie brachte Kindergartenkinder und Senior*innen eines Tageszentrums im Lungau zusammen. Gemeinsam wurden verschiedene Tischspiele ausprobiert und Tücher zur Aktivierung geschwungen. Das Highlight und den Abschluss bildete das gemeinsame Faschingsfest. Das anfangs schüchterne Aufeinandertreffen entwickelte sich schließlich zu einer offenen Begegnung. Klicken Sie hier für mehr Details zum spielerischen Kennenlernen der Generationen. 

Seniorin mit Kind beim Malen

Kreatives Arbeiten mit älteren Menschen

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Die Schülerin Fatoumata Jaiteh entdeckte im Rahmen ihres Praktikums in einem Haus für Senioren bei einem älteren Herren dessen besondere Liebe zur Malerei. Der Herr war in Begriff sich stark zurückzuziehen. Frau Jaiteh versuchte verschiedene Methoden, um dem Herrn das Malen wieder zu ermöglichen und verhalf ihm damit wieder zu mehr Lebensfreude und -qualität.

 

Mit ihrem Projekt veranschaulichte Frau Jaiteh, dass das Aufgreifen von Interessen und Motiven die Situation einer resignativen Selbstaufgabe positiv verändert werden kann.

 

Erfahren Sie hier mehr zum Projekt.

Kreative Stunden mit älteren Menschen

Des Schneiders neue Uhr

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Zana Qader ist gelernter Schneider und traf in seinem Praktikum im Altenheim Pregarten auf eine Bewohnerin, die gerne strickt. Aus dieser (scheinbar ganz unspektakulären) Situation entstand die Idee, das Ziffernblatt einer Uhr mit Stoff zu beziehen, wobei die eine Hälfte des Ziffernblatts von der Bewohnerin gehäkelt wurde, während die andere Hälfte von Herrn Qader aus verschiedenen Stoffen zusammengenäht wurde.

 

Bei der Umsetzung des Projekts  wurde viel kommuniziert, ausprobiert, gearbeitet, nachgedacht, gelacht und Vertrauen geschaffen. So wie das Ziffernblatt mit unterschiedlichen Handwerkstechniken verbunden wurde, sind auch die Menschen in Verbindung gekommen und haben eine sehr schöne gemeinsame Zeit verbracht. 

 

Erfahren Sie hier mehr zum Projekt.

Abschlussprojekt an der SOB Gallneukirchen Altenbarbeit von Zana Qader