27.06.2019, 09:00
25. Diakonie-Dialoge
Linz, voestalpine Stahlwelt

"Das Alter ist (k)ein Wunschkonzert"

Jeder will alt werden - aber unter welchen Bedingungen?

 

Vortragende:

  • Pfr.in Dr.in Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich
  • Lavinja Sleeuwenhoek, Sozialreferentin der niederländischen Gemeinde Krimpenerwaard
  • Prof. Dr. Thomas Klie, Professor für Gerontologie und Rechtswissenschaften an der Evangelischen Hochschule Freiburg
  • Dr. Stefan Högler, Neurologe 
  • Chris Lohner, Moderatorin, Journalistin, Schauspielerin und Buchautorin 

 

Die Diakonie-Dialoge sind im Sinne der Fortbildungsverpflichtung im Rahmen des Sozialbetreuungsberufegesetzes und als Fortbildung im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung gemäß § 63 GuKG anrechenbar.

Programm

Donnerstag, 27. Juni
09:00

Begrüßung und Eröffnung

09:15

„Ich will ihn sättigen mit langem Leben“ (Psalm 91,16). Alter(n) neu denken

 Pfarrerin Dr.in Maria Katharina Moser, MTh   

10:15

Die Kraft eines gemeinsamen Netzwerks

Lavinja Sleeuwenhoek-de Jong

11:00

Pause

12:00

 „Alter als Gestaltungsaufgabe – Innere und äußere Barrieren“ 

Prof. Dr. habil. Thomas Klie

12:45

Die Vision einer optimalen Versorgung geriatrischer Patienten mit fortgeschrittenen neurologischen Erkrankungen aus ärztlicher Sicht. 

Dr. Stefan Högler

13:20

Interview mit Chris Lohner
    

ReferentenInnen

„Ich will ihn sättigen mit langem Leben“ (Psalm 91,16). Alter(n) neu denken
Pfarrerin Dr.in Maria Katharina Moser, MTh

„Ich will ihn sättigen mit langem Leben“ (Psalm 91,16). Alter(n) neu denken

In der Bibel ist ein langes Leben Zeichen der Verheißung, dem Alter und Menschen in hohem Alter wird große Wertschätzung entgegengebracht. In unserer Gesellschaft ist das vielfach anders. Warum ist das so, kann das auch anders sein? Wie können wir Lebensqualität im Alter neu denken, und wie können wir sie fördern und ein gutes langes Leben für alle ermöglichen?

 

Zur Person:

Drin Maria Katharina Moser MTh, studierte Theologie in Wien sowie interkulturelle Frauenforschung in Manila. Nach Arbeitserfahrungen in Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, an der Universität und im Journalismus entschied sie sich, evangelische Pfarrerin zu werden und war Wien-Simmering und parallel dazu als wissenschaftliche Referentin des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE) tätig. Seit September 2018 ist sie Direktorin der Diakonie Österreich.

Die Kraft eines gemeinsamen Netzwerks
Lavinja Sleeuwenhoek-de Jong

Die Kraft eines gemeinsamen Netzwerks

Wie können wir Freiwilligenarbeit mit der Tätigkeit professioneller Sozialorganisationen in einem Netzwerk verbinden, um das Wohlbefinden von Personen mit Unterstützungsbedarf in unserer Gesellschaft zu verbessern? Und wie kann das dazu beitragen, dass Menschen gesünder bleiben?

 

Zur Person:

Lavinja Sleeuwenhoek-de Jong ist Stadträtin in Krimpenerwaard, einer niederländischen Gemeinde mit einer Fläche von 160 km2 und 11 Dörfern. Es liegt es in ihrer Mitverantwortung für das Wohlergehen von Menschen mit Unterstützungsbedarf wie älteren Menschen, Menschen mit Behinderung und Personen mit psychischen Problemen in dieser Gemeinde, zu sorgen.

„Alter als Gestaltungsaufgabe – Innere und äußere Barrieren“
Prof. Dr. habil. Thomas Klie

„Alter als Gestaltungsaufgabe – Innere und äußere Barrieren“

 

Zur Person:

Institutsleiter AGP Sozialforschung und seit 1988 Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Evangelischen Hochschule Freiburg; Privatdozent der IFF Wien der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Österreich; nebenberuflich als Rechtsanwalt in Freiburg und Berlin tätig.

Die Vision einer optimalen Versorgung geriatrischer Patienten mit fortgeschrittenen neurologischen Erkrankungen aus ärztlicher Sicht.
Dr. Stefan Högler

Die Vision einer optimalen Versorgung geriatrischer Patienten mit fortgeschrittenen neurologischen Erkrankungen aus ärztlicher Sicht.

Das Alter ist kein Wunschkonzert – das ganze Leben ist kein Wunschkonzert. Immer wieder stoßen wir an menschliche und wirtschaftliche Grenzen. Welche Versorgung ist aus ärztlicher Sicht notwendig, um ein qualitativ hochwertiges und würdevolles Altern mit fortgeschrittenen neurologischen Erkrankung zu gewährleisten.

 

Zur Person:

Facharzt für Neurologie, Akutgeriatie, BHS Ried Additivfach für Geriatrie, Diplom für EMG/NLG, Zertifikat für Botulimuntoxintherapie, Diplom für Geriatrie, Diplom für Palliativmedizin, Fortbildungsdiplom der österreichischen Ärztekammer

Interview
Chris Lohner

Interview

 

Zur Person:

Chris Lohner: Ich wurde am 10. Juli 1943 in Wien geboren, wo mein Vater als jüngster Volkshochschuldirektor tätig war. Meine Mutter hatte als Hausfrau alle Hände voll mit meiner Schwester und mir zu tun. Vor allem mit mir, weil ich ein ziemlich schlimmes Kind war. Nach der Matura ging ich als AFS-Austauschstudentin für ein Jahr in die USA, machte dort die amerikanische Matura und begann mit dem Schauspielstudium, das ich nach meiner Rückkehr in Wien fortsetzte und mit Erfolg beendete. Finanziert habe ich mein Studium als Fotomodell, nachdem mich ein Fotograf - klassisch! - auf der Strasse angesprochen hat. In der Folge habe ich dann 7 Jahre als Model in der Schweiz, Frankreich, Italien und Deutschland gearbeitet. Nachdem ich damit ziemlich gut verdient habe, beschloss ich, mit Theater und Film noch eine Weile zu warten, was eigentlich aus meiner heutigen Sicht keine schlechte Idee war. Der Regisseur Georg Lhotzky, der mich in einem Werbespot sah, holte mich dann für meine erste Fernsehrolle in einem Krimi nach Wien. Und hier lebe ich seit 1972 und hatte im Jänner 1973 meinen ersten Auftritt als Fernsehsprecherin beim ORF. Eine "Beziehung", die 30 Jahre halten sollte. Ich bekam auch die Chance, in verschiedenen anderen Bereichen des Fernsehens und des Radios zu arbeiten. Ich spielte in Komödien (Ein Blick in die Liebe mit Helmut Lohner, na und Kottan ist ja heute schon Kult); ich präsentierte das Österreichbild und war Gastgeberin in Talk-Shows bei 3-sat, wo ich als österreichische Leihgabe engagiert war. Mittlerweile bin ich recht vielschichtig im Einsatz: Als Journalistin, Schauspielerin, Buchautorin (hatte sogar einen Megabestseller) und Moderatorin von verschiedenen Veranstaltungen im In- und Ausland. Was mir besonders wichtig ist: Als öffentlicher Mensch kann ich verstärkt auch anderen helfen und das tue ich sehr gern. Seit 2001 bin ich als Botschafterin von Licht für die Welt immer wieder in Afrika unterwegs, um augenkranken Menschen zu helfen. Ich habe auch ein kleines eigenes Charity-Projekt: Kaftan - it fits, Hilfe, die passt. Kann man auf dieser Homepage anklicken. Naja, und seit Jahrzehnten bin ich die Stimme der ÖBB auf allen Bahnhöfen und so gibt es seit meinem ÖBB-Jubiläum eine Schnellbahn, die meinen Namen trägt! Super! Seit Jahren bin ich übrigens auch Ehrenmitglied des WWF und habe die Patronanz über die Libelle, die vom Aussterben bedroht ist, übernommen. Und weil wir schon bei Ehrungen sind: Die Goldene Romy habe ich schon zu Hause stehen, eine Auszeichnung aus meiner TV-Zeit. Und gelegentlich ziert das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien meine Brust, eine Auszeichnung, die mich freudig überrascht hat. Und last but not least: Vor kurzem erhielt ich den Greineckerpreis für Zivilcourage, für meine Arbeit in Afrika, ein Preis, für den man wirklich etwas getan haben muss! So, das war's in Kürze!

Mehr Informationen

einladung_diakonie_dialoge_2019.pdf
899.66 KB
Veranstaltungsort
Anmeldung
Jetzt anmelden!
Füllen Sie bitte das unten stehende Formular aus und bestätigen Sie Ihre Eingaben mit dem Button ,,Absenden". Bei erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie ein Bestätigungs-Mail. Karte(n) und Rechnung mit Erlagschein erhalten Sie zeitgerecht per Post.

Anmeldeformular Diakonie-Dialoge 2018 und 2019

Persönliche Daten
Rechnungsadresse
Abweichende Lieferadresse
Kartenbestellung
Stk. à 50,- EUR
Stk. à 35,- EUR ermäßigt
Ermäßigung für SchülerInnen, Studierende, Wehr- und Zivildiener, PensionistInnen und Menschen mit Behinderung
Anmerkungen
Hinweis zur Foto- und Videoaufnahme
Im Rahmen dieser Veranstaltung können Fotografien und/oder Filme erstellt werden. Mit der Anmeldung zur Veranstaltung nehmen Sie zur Kenntnis, dass Fotografien und Video-materialien, auf denen Sie abgebildet sind, zur Berichterstattung bzw. Öffentlichkeitsarbeit verwendet und in verschiedensten (Sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten des Diakoniewerkes veröffentlicht werden.
Hinweis Datenschutz
Datenschutz ist uns sehr wichtig. Deshalb haben wir in unserer Datenschutzerklärung genau beschrieben, wie sorgfältig wir mit Ihren Daten umgehen. Mit dem Absenden der Anmeldung stimmen Sie dem zu.
DSGVO

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder!

Ansprechpartnerin für inhaltliche Rückfragen

Mag. Andrea Bauer
Mag.a Andrea Bauer BSc
Eventmanagement
Zentrale
Zentrale Serviceabteilungen
Kommunikation & PR
Diakoniewerk
Martin-Boos-Straße 4
4210 Gallneukirchen
Österreich