18.05.2020

Zivildiener Jonas Zeitlhofer: Es war eine gute Schule fürs Leben

Für Jonas Zeitlhofer, Absolvent der HBLA für Produktmanagement in Linz - Urfahr, war es schon früh klar, dass er im Diakoniewerk seinen Zivildienst absolvieren möchte.

Während seiner Schulzeit konnte er bereits erste Erfahrungen in der Sozialorganisation sammeln und zwar – ausbildungsbedingt – in der Grafikabteilung. Von Fotoaufträgen, über Drucksorten-Gestaltung bis zu Kreativkonzepten – die Arbeit war vielfältig und spannend, sagt er rückblickend. Er wollte aber auch unbedingt wissen, wie es ist, direkt mit Menschen zu arbeiten, die im Diakoniewerk begleitet werden.

 

Die EDV-Werkstätte Hagenberg in OÖ wurde dann während seiner Zivildienst-Zeit zu seinem Arbeitsplatz.

Wenn er darüber berichtet, dann strahlen seine Augen und man spürt, dass er die Arbeit wirklich gerne gemacht hat.

 

Jonas, was hat dich dazu bewegt, den Zivildienst zu machen?

 

Ich wollte etwas Gutes für die Gesellschaft tun und nachdem ich das Diakoniewerk bereits kannte, war für mich klar, dass ich diesen im Diakoniewerk machen wollte.

 

Was war das Besondere für dich?

 

Ich habe über die Monate hinweg einen Einblick bekommen, wie die Menschen mit Behinderung ihren Alltag meistern. Und das ist erstaunlich. Jeder von ihnen hat einen bestimmten Aufgabenbereich in der Werkstätte und macht dies beinahe selbständig. Ich begleite sie und wenn sie Hilfe benötigen, dann bin ich für sie da.

Wir hatten ganz viel Spaß und es sind auch Freundschaften entstanden. Ich werde sicherlich nach dem Zivildienst wiederkommen.

 

Was nimmst du dir aus dem Zivildienst mit?

 

Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, viel achtsamer zu sein und dort zu helfen, wo jemand meine Hilfe benötigt. Es war eine gute Schule fürs Leben.

 

Das sagt Stefan Jager, begleitete Mitarbeiter in der Werkstätte Hagenberg, über Jonas:

 

Jonas und ich hatten so viel Spaß. Es war so schön, dass er da war. Der Tag war abwechslungsreich und wir haben viel gemeinsam gemacht. Wir brauchen Zivildiener!