08.05.2020

Diakoniewerk organisiert eigene Fahrdienste für Personenbetreuerinnen

Mehr als 700 Personenbetreuerinnen arbeiten über Vermittlung des Diakoniewerks in Oberösterreich in der 24h.Betreuung. Die meisten kommen aus Rumänien und der Slowakei. Nun können sie aufgrund diverser neuer Grenzregelungen nicht mehr so wie früher ungehindert ihren 14-Tages-Rhythmus einhalten. Aus diesem Grund hat sich das Diakoniewerk dazu entschlossen, in Kooperation mit einem heimischen Busunternehmen, eigene Fahrten zu organisieren.

Geschätzte 60.000 bis 70.000 Frauen pflegen derzeit in Österreich ältere Menschen zu Hause rund um die Uhr. Mehr als 700 Personenbetreuerinnen davon arbeiten über Vermittlung des Diakoniewerks in Oberösterreich. Die meisten kommen aus Rumänien und der Slowakei.  Nun können sie aufgrund diverser neuer Grenzregelungen nicht mehr so wie früher ungehindert ihren 14-Tages-Rhythmus einhalten. Mit großem Aufwand wird seitens der Regierung versucht, Personenbetreuer*innen aus Rumänien in Sonderzügen zurück nach Österreich zu bringen, um einen Wechsel zu gewährleisten. Konkrete Umsetzungspläne und die Anbindung auch von anderen Ländern sind aber derzeit noch offen.

 

Heimkehr zu den Familien.

Aus diesem Grund hat sich das Diakoniewerk dazu entschlossen, in Kooperation mit einem heimischen Busunternehmen, eigene Fahrten zu organisieren, um die Personenbetreuerinnen, die zum Großteil nun statt zwei fast acht Wochen ihren Turnus absolviert haben, eine Heimkehr zu ihren Familien zu ermöglichen. Gleichzeitig konnten die Betreuungskräfte, die für die nächsten Wochen wieder in Österreich tätig sind, in Empfang genommen werden.

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